Messen wie die Römer

Im Zentrum dieses Projektes steht die Rekonstruktion antiker Messgeräte, die von römischen Ingenieuren bereits vor rund 2.000 Jahren verwendet wurden. Diese werden voll funktionsfähig nachgebaut, praktisch erprobt und hinsichtlich ihrer Präzision mit modernen Geräten verglichen.
Die Lehrkonzeption ist handlungsorientiert, fachübergreifend und auf die Schulung der Teamfähigkeit ausgerichtet. Die Vorgehensweise bezieht wissenschaftliche Methoden der experimentellen Archäologie ein und bietet berufsorientierende Einblicke in die Gebiete der Geodäsie, der Architektur und des Bauingenieurwesens.
Parallel werden praktische Anwendungen aus der Geometrie und der Mathematik sowie handwerkliche Erfahrungen im Umgang mit Holz und anderen Materialien geschult.
Das Projekt ist für die Jahrgangsstufen 7 bis 13 geeignet und wird mit der Übergabe einer Teilnahmeurkunde in lateinischer Sprache abgeschlossen.


Hauptinhalte:
  • Bau antiker Messgeräte
  • Setzwaage, Groma, Chorobat, Dioptra, 3-4-5-Schnur, Fußlatte
  • Anwendung im Schulgelände
  • Überprüfung der Präzision mit aktuellen Geräten (Nivellier, Theodolit)
  • Einmessen des Grundrisses eines römischen Feldlagers
Nebeninhalte:
  • Messen - grundlegende Überlegungen zum Thema
  • Römisches Zahlensystem
  • Der Fuß als Streckenmaß
  • Angewandte Dreiecksgeometrie (Satz des Pythagoras etc.)
  • Architektur und Ingenieurleistungen der Römer